Samstag, 11. Januar 2014

Nur kein Stress

Kaum ein Thema wird so kontrovers diskutiert wie das Thema burn out. Nutzen Sie Auszeiten zur Entspannung, bevor Sie aus eigener Erfahrung mitreden können!




burn out – Zeitphänomen oder Trend?

Kaum ein Krankheitsbild wird so kontrovers diskutiert, wie der burn out. Schätzungen von Krankenkassen und Gesundheitsexperten zu Folge belaufen sich die jährlichen Kosten, die durch burn out entstehen, bereits auf 6.6 Milliarden € jährlich. Nicht gemessen wird hierbei das subjektive Leid der Betroffenen und die – teils ernsthaften und als besonders belastend erlebten – Auswirkungen auf die Lebensqualität. Die Betroffenen erleben sich häufig in einem Teufelskreis, der vor allem zu wenig Auszeiten für Entspannung ermöglicht. Je nach Berufsgruppe sind 10 – 30% der in diesem Bereich Tätigen hiervon betroffen.

Erklärungsansätze zum burn out

Das am leichtesten zu verstehende Erklärungsmodell zum burn out, das ich kenne, ist das von Serge Kahili King, aus Hawaii: Er sieht den burn out als das Endstadium von Dauerstress und unserem fortgesetzten Versäumnis, rechtzeitig entgegen zu steuern. Auch der stärkste Organismus erträgt nur eine gewisse Zeit eine gewisse Dosis Stress. Irgendwann zeigen sich dann bei jedem „Dauererschöpfungsphänomene“. Ebenso, wie sich ein Sportler, der zu viel trainiert und zu wenig Regenerationspausen einplant, einen Muskelriss oder einen Ermüdungsbruch riskiert. Oder noch einfacher ausgedrückt: Keine Auszeit zur Entspannung = burn out.

burn out vermeiden durch Auszeiten zur Entspannung

Die Verhaltenstherapie kennt das so genannte „Vulnerabilitäts-Stress-Modell“ (Veranlagung + Stress begünstigen hiernach das Auftreten von Erkrankungen). Auch wenn sich die Gelehrten immer noch über das Phänomen burn out streiten, reicht MIR dieser Erklärungsansatz in Verbindung mit der recht einfachen Sichtweise von Serge King, lieber über Gegenmaßnahmen als über die wissenschaftlich korrekte Einordnung nachzudenken. Wenn also Stress auf Dauer in den burn out führt und ein rechtzeitiges Gegensteuerung diesen Prozess verhindern oder verlangsamen kann, bin ich dabei. Sie auch?

Auszeiten zur Entspannung gegen burn out – so geht´s

Planen Sie sich regelmäßig (möglichst täglich) ein wenig Zeit ein, um sich eine Auszeit zu gönnen. Wenn Sie sich „total gestresst“ fühlen, kann es sinnvoller sein, sich zu entspannen, als weiteren Stress in Form von Ausgleichssport zu produzieren. Auch der Freizeitstress (aufregende Aktivitäten) kann auf Dauer zu Problemen führen. 

Damit das persönliche Stressmanagement nicht zum Zwang wird, habe ich es mir angewöhnt, jede Woche meine Einheiten aktiver Erholung (Sport, Freizeitaktivitäten usw.) und passiver Erholung (Lesen, Musik hören, Schaumbad etc.) anders einzuplanen. Drei Mal Sport und zweimal „abhängen“ pro Woche, aber wenn mir z.B. am Mittwoch mehr nach abhängen ist, verschiebe ich den Sport auf den nächsten Tag. Beim Stressmanagement gilt: Regelmäßigkeit, nicht Einzeldosis führen zum langfristigen Erfolg. Wie wäre es, wenn Sie das auch mal 14  Tage lang ausprobieren? 



Viel Erfolg bei Ihrer persönlichen smarten Anti- burn out –Strategie und lassen Sie mich ruhig wissen, welche Erfahrungen Sie gemacht haben!

Herzliche Grüße
Ihr Frank Max

Mittwoch, 26. Juni 2013

Das Glück des Moments



Eine homage an das HIER und JETZT


 
Zwei Seeigel auf einer Kokosnuss – wie leicht hätte man dieses kleine Wunder beim Strandspaziergang übersehen könen. Um solche kleinen „Wunder“ zu erleben, muss man schon „ganz da sein






Glück ist spürbar

Die Idee zu diesem Artikel kam mir, als ich Neujahr an der Reling der Aida lehnte und zur Küste der karibischen Insel blickte, die wir passierten. Um mich herum eine Hand voll Menschen, die - den Wind in den Haaren - die Aussicht und den Moment genossen. Umgeben von einigen Hundert Mitreisenden, an denen das bezaubernde Panorama unbemerkt vorbeizog, während sie in einem Krimi schmökerten, eine Zeitung lasen, PSP spielten oder anderweitig "beschäftigt" waren.



Können wir noch wirklich DaSein?

Ich fragte mich unwillkürlich, was erforderlich ist, um einfach "da zu sein". Es scheint auf jeden Fall spektakulär sein zu müssen. Denn als mein im Panorama schwelgender Blick Delfine entdeckte, lockte mein erstaunter Ausruf Scharen von Neugierigen an die Reling. Kaum waren die springenden Glücksbringer im Kielwasser verschwunden, war ich auch schon fast wieder alleine, für die sich langsam aus dem Dunst schälende Küste Jamaikas hatte kaum einer ein Auge übrig, oder NintendoDS, Autobild und Co versprachen höhere Attraktion.



Den Moment genießen

Allenfalls Kindern scheint es noch vertraut und gestattet zu sein, ganz selbstvergessen im Spiel oder in der Betrachtung versunken zu sein. Irgendwann scheinen wir zu verlernen, einfach nur da zu sein, etwas mit allen Sinnen wahr zu nehmen und im Glück des Moments auszuhalten. Allzu schnell holen uns dann das nächste Vorhaben oder die nächste Verpflichtung ein. Vor einer Weile klagte mir ein Klient, dass er ein schlechtes Gewissen habe, einfach nur am Bett seine Kinds zu sitzen und das Glück zu fühlen, ihm beim Schlafen zuzusehen, weil noch so viel zu tun und zu bedenken ist.



Aua! Wie weit sind wir schon gekommen, wenn Menschen ein schlechte Gewissen haben, weil sie einfach nur glücklich sind? Lassen Sie es bitte. Nicht so weit kommen, dass Sie ein schlechtes Gewissen oder gar Schuldgefühle bekommen, weil es Ihnen gut geht, Sie es sich mal einen Momentgut gehen lassen . Immerhin besteht zwischen einer Genusspause und permanentem Müßiggang ein ziemlicher Unterschied. Wenn Sie sich letzteren jedoch leisten können, sollten Sie auch diesen mit allen in ihm enthaltenen Momenten genießen. 



CARPE DIEM – genießen Sie das Leben!

Ich wünsche Ihnen für diesen Sommer die Zeit und Muße, einfach nur mal ganz da zu sein und das Leben zu genießen. Wenn Ihnen das auf den ersten Blick etwas „seltsam vorkommt“, habe ich noch einen kleinen Extratipp für Sie: Beantworten Sie die recht häufige Frage Ihrer Mitmenschen „was machst Du grad?“ doch einfach mit den Worten „ich lebe!“ und freuen Sie sich über die verwirrten Gesichtsausdrücke.


Herzliche Grüße
Frank Max
www.chancenmanager.biz

Mittwoch, 19. Juni 2013

Nichts kann uns aufhalten, wenn wir etwas aus den richtigen Gründen tun



Nichts kann uns aufhalten, wenn wir etwas aus den richtigen Gründen tun*
Manch ein Vorhaben stößt auf so viele Widerstände, dass es uns irgendwann undurchführbar erscheint. Wir stellen dann meist unsere Strategie in Frage, statt über unsere Motivation nachzudenken.

Das Ergebnis ein Fluch?
Unsere Ergebnisorientierung bestimmt meist unser Handeln. Warum sollten wir auch etwas tun, dem wenig bis keine Erfolgsaussichten beschieden sind? Das ist ökonomisches Handeln, aber nicht unbedingt SINNvolles Handeln. Denn wir ordnen unsere Lösungsansätze oft dem gewünschten Ergebnis unter. So verhaspelt sich manch Eine(r) bei dem Versuch, ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Meistens zeigt sich dabei, dass genau dieses ersehnte Ergebnis ausbleibt und mit der Zeit bleibt auch noch die Motivation auf der Strecke.

Unsere Lösungsansätze
Unsere Lösungsansätze werden also meist der Zielerreichung untergeordnet. Hierbei folgen wir oft ausgetretenen Pfaden, die andere für uns gebahnt haben und verschenken dabei viele kreative Lösungsansätze. Der Umsatz stimmt nicht? Also wird die Werbemaschinerie in Gang gesetzt. Unsere Beziehung wackelt? Dann wird an Äußerlichkeiten gearbeitet oder das Heil in der Flucht gesucht. In den sozialen Medien sehen wir im Moment eine Vielzahl von Bemühungen von Coachs und Mentaltrainern, die sich in dem Bemühen, von Kunden gefunden zu werden regelrecht abarbeiten. Die homepages von Anbietern wimmeln regelrecht von Definitionen, Konzepten und Philosophien, sich und ihr Angebot an den Mann oder die Frau zu bringen. Aber ist DAS wirklich der richtige Weg aus den richtigen Gründen?

Unsere Motivation
WOZU der Versuch unternommen wird, wird hierbei meist nach und nach vergessen. Stattdessen werden die Anstrengungen verdoppelt, das Ergebnis auf den gewohnten Wegen zu erreichen. Mit meist ausbleibendem Erfolg, schwindender Motivation und steigender Verzweiflung. Viele Klienten die mich zum Thema ERFOLG aufsuchen, befinden sich in einem Zustand, den ich „hektischen Stillstand“ nenne. Die Gedanken und – meist immer gleichen – Anstrengungen – sind immens, hinsichtlich der Zielerreichung tritt der Klient aber auf der Stelle. Was bei allen auffällt ist, dass sie bei den Versuchen ihr Ziel, also das erwünschte Ergebnis, zu erzielen, ihre ursprüngliche Motivation aus den Augen verloren haben. Dabei steckt schon im Wortsinn von Motivation die Lösung für das Dilemma: Motivation kommt vom lateinischen motivare und bedeutet bewegen / in Bewegung bringen. Wenn wir uns darüber klar werden, was wir bewegen wollen, was über unsere persönlichen Bedürfnisse (z.B. Erfolg, Geld, Reputation) hinaus an Bewegungskraft in unseren Ideen steckt, kommen wir der Lösung und damit dem Ergebnis deutlich näher.

Hat unser Vorhaben Relevanz für die Allgemeinheit?
Auf Alfred Adler, den Begründer der Individualpsychologie geht der Gedanke des common sense zurück. Hiermit beschrieb dieser das Wissen um die Nützlichkeit unseres Strebens und Handelns für die Allgemeinheit, oder unseren Gemeinsinn. Einige zentrale Fragen bei der Klärung unserer Motivation im Sinne dieses common sense sind:
„was haben meine Mitmenschen (Kunden) davon?“
„wie vielen Menschen kann ich etwas bieten, das einen Mehrwert, eine Bereicherung, eine Erleichterung für sie darstellt?“
„gelingt es mir, meine Motivation auf dem bislang eingeschlagenen Weg verständlich vermitteln?“
„wie muss ich meine Lösungsansätze und deren Darstellung verändern, damit meine Motivation verständlich wird?“

Die Weltgeschichte ist voll von Beispielen für „Handeln aus den richtigen Gründen“. Bevor Sie also Ihre Motivation riskieren, indem Sie sich förmlich ein Bein ausreißen, um eine Lösung für ein Problem zu finden oder das Ergebnis zu erzielen, das Sie sich wünschen, halten Sie kurz inne und schauen Sie sich nach Vorbildern um, die Erfolg dabei hatten, das richtige aus den richtigen Gründen zu tun. Nichts kann uns aufhalten, wenn wir etwas aus den richtigen Gründen tun denn dann werden Ihnen die Menschen begegnen, die Ihre Motivation erkennen und zu würdigen wissen und SIE bei der Realisierung Ihrer Visionen unterstützen, weil sie erkennen können, was sie selbst davon haben.

Wenn Sie über coaching oder mentales Training nachdenken, dann vielleicht eher zur Klärung Ihrer Motivation und zur Schaffung einer Lösungsorientierung im Sinne des common sense. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei, denn Glück brauchen Sie nicht, das ist mit dem Tüchtigen.

Herzliche Grüße
Frank Max

* Filmzitat aus "wir kaufen einen Zoo" 20th Century Fox

Dienstag, 18. Juni 2013

Das Geheimnis kluger Entscheidungen



Das Geheimnis kluger Entscheidungen
"wähle nicht mit Hast und bereue mit Muße" - kürzer kann das Geheimnis kluger Entscheidungen nicht beschrieben werden. Hier lesen Sie, warum das so ist.



 CHW @ fotolia.com

Wichtige Entscheidungen brauchen Zeit
Allzu oft treffen wir Entscheidungen "ad hoc" oder brechen sie sogar über das Knie. Dabei enthält diese Beschreibung voreiliger Entscheidungen den wahren Kern eiliger Entscheidungen. Kluge Entscheidungen wollen nicht gebrochen werden, erst Recht nichts übers Knie. Manche Entscheidung braucht Zeit um zu reifen. Manchmal über Nacht - das berühmte "drüber schlafen" und manchmal noch geraume Zeit länger "gut Ding will Weile". Tipp: Setzen Sie sich einen Termin, bis zu dem Sie sich entscheiden wollen.


Falsche Entscheidungen führen zu Reue
Oft sind es gerade die übereilt, um nicht zu sagen vorschnell, getroffenen Entscheidungen, die sich als die falschen Entscheidungen herausstellen, und die wir anschmiedend bereuen. Allzu viel Reue (z.B. Über eine ganze Reihe von falschen Entscheidungen) kann sogar zu völliger Entscheidungsunfähigkeit führen, wenn dann nur noch das oft allbekannte "und wenn das jetzt auch schon wieder schief geht" im Kopf herumgeistert. Entscheidungen, die Chancen auf positive Entwicklungen schaffen würden, werden so vor dem Hintergrund früherer Fehler blockiert.
Tipp: Sagen Sie sich selbst, dass die aktuelle Entscheidung unabhängig ist von früheren Entscheidungen und sich aus den Folgen früherer (Fehl-)Entscheidungen nicht das Ergebnis der aktuellen Entscheidung ableiten lässt. Wir bereuen unsere Entscheidung, bzw. die hieraus entstandenen (unangenehmen) Konsequenzen dann meist erheblich länger, als wir uns unsere Entscheidung im Vorfeld überlegt hatten.


Die Überzeugung richtiger Entscheidungen
Richtigen Entscheidungen wohnt ein Zauber inne, der uns die Kraft gibt, unsere Entscheidung umzusetzen, sie gegen Widerstand und Widerspruch zu verteidigen und an sie auch dann zu glauben, wenn wir einmal kurz zweifeln und uns nicht sicher sind, ob wir den Gegenstand der Entscheidung wirklich umsetzen können. Es fällt uns leicht, uns für  etwas zu entscheiden und für unsere Entscheidung einzutreten, wenn wir von ihr überzeugt sind.

Doch es braucht halt seine Zeit, bis Überzeugung wächst, bis wir eine Entscheidung treffen können, von der wir absolut überzeugt sind. Ein glückliches Leben braucht Abwechslung und Konstanz und dieses Prinzip können Sie sich wie folgt nutzbar machen:

- Überlegen Sie, wie langfristig und massiv die Auswirkungen Ihrer Entscheidung evtl. Sein könnten
- treffen Sie weniger gewichtige Entscheidungen  sofort und bereuen Sie Ihre Entscheidung nicht, sondern nehmen Sie sich im Fall der Fälle vor, sich nächstes Mal anders zu entscheiden
- übereilen Sie große, wichtige Entscheidungen nicht, sondern treffen Sie diese mit Bedacht. setzen Sie sich einen Termin, bis zu dem Sie die Entscheidung treffen wollen. Sammeln Sie bis dahin Fakten und fühlen Sie in sich rein, welche Entscheidung welche (positiven oder negativen) Gefühle auslöst. Treffen Sie Ihre Entscheidung erst, wenn der "Entscheidungstermin" erreicht ist.

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit den richtigen Entscheidungen, die Sie in nächster Zeit treffen werden,

Herzliche Grüße